Umsatzsteuerregistrierung in Österreich 2026
Die Umsatzsteuerregistrierung in Österreich mit dem Verf19 führt zur Einrichtung eines österreichischen Steuerkontos. Eine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer (UID) ist eine separate Kennung, die Unternehmen bei Bedarf für EU-Transaktionen erhalten, sofern sie dies begründen können. Taxenlight unterstützt zudem laufende ausländische Umsatzsteuererklärungen und die Verarbeitung von Umsatzsteuer-OSS-Anträgen.
Wann sollte ein ausländisches Unternehmen seine Umsatzsteuerregistrierung in Österreich überprüfen?
Eine allgemeingültige Antwort für alle Nichtansässigen gibt es nicht. Zu den Faktoren, die dies bestimmen, gehören das Liefermodell, der Standort der Waren, der Status des Empfängers und die Möglichkeit der Anwendung von OSS, SME oder Reverse-Charge-Verfahren.
Weisen Sie zunächst Ihr Modell zu
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Üblicherweise wird die Registrierung geprüft: eigenes Lager oder Amazon FBA in Österreich, Warenbewegungen im eigenen Besitz, Vorsteuerabzug, Einfuhr in ein Unternehmen, lokale B2C-Verkäufe oder Verkäufe, bei denen das Reverse-Charge-Verfahren nicht anwendbar ist.
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Eine Registrierung ist nicht immer erforderlich: B2B-Dienstleistungen, die unter das Reverse-Charge-Verfahren fallen, bestimmte lokale B2B-Transaktionen, die vom Empfänger abgewickelt werden, und B2C-Sendungen aus einem anderen EU-Land, die ordnungsgemäß im OSS gemeldet wurden.
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Mögliches KMU: Ein in der EU ansässiges Unternehmen kann von der grenzüberschreitenden Befreiung profitieren, wenn es die Bedingungen erfüllt und eine Bestätigung für Österreich erhält.
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Erfordert eine individuelle Analyse: Lieferketten, Importe in Verbindung mit lokalen Verkäufen, Abruflager, Immobiliendienstleistungen und Marktplatzmodelle.

Prüfen Sie, ob Sie sich in Österreich anmelden müssen
Wir analysieren Ihre Transaktionen, erstellen das Formular Verf19, helfen Ihnen bei der Beantragung einer Steuernummer und einer UID und konfigurieren den Zugang zu FinanzOnline.
Steuernummer, UID und FinanzOnline – was ist der Unterschied?
Steuerregistrierung und UID-Zuweisung sind nicht dasselbe. Das Steuerkonto dient der Abrechnung mit den Behörden, während die UID das Unternehmen primär bei Transaktionen innerhalb der EU identifiziert.
Steuernummer / Abgabenkontonummer
- identifiziert das Unternehmen in der österreichischen Verwaltung
- Wird für Steuererklärungen, Zahlungen und Korrespondenz verwendet
UID: ATU + 8 Ziffern
- Dient dazu, die Mehrwertsteuer bei Transaktionen in der EU zu ermitteln
- ist keine automatische Folge jeder Registrierung; die Notwendigkeit muss begründet werden
Drei verschiedene Funktionen
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| Element | Funktion |
|---|---|
| Steuernummer / Abgabenkontonummer | Firmenidentifizierung und Abrechnungen mit dem österreichischen Büro |
| UID | Umsatzsteuer-Identifikation bei EU-Transaktionen |
| FinanzOnline | elektronische Kommunikation mit der Verwaltung |
Muss sich ein EU-Unternehmen in Österreich für die Mehrwertsteuer registrieren?
Ab 2025 können in der Europäischen Union ansässige Unternehmen unter bestimmten Voraussetzungen die österreichische KMU-Befreiung in Anspruch nehmen.
Umsatz im Vorjahr und im laufenden Jahr
Umsatz im Vorjahr und im laufenden Jahr
das Ende der Nummer nach der Bestätigung
Die Ausnahme erfordert eine Benachrichtigung
KMU funktionieren nicht automatisch. Eine vorherige Registrierung im Gründungsland, die Überprüfung der Voraussetzungen und eine Bestätigung für Österreich sind erforderlich.
KMU ist kein Open-Source-Software-Unternehmen
Ein Unternehmen, das von der Befreiung profitiert, berechnet keine österreichische Mehrwertsteuer und zieht keine Vorsteuer im Zusammenhang mit befreiten Transaktionen ab.
Was passiert, wenn man das Limit überschreitet?
Die 10%-Toleranz gilt nur für die österreichische Grenze. Für die EU-Grenze von 100.000 € gibt es keine entsprechende Toleranz. Bei Verlust der Befreiung kann eine lokale Registrierung erforderlich sein, es sei denn, Transaktionen können vollständig über das OSS abgewickelt werden.
Mehrwertsteuerregistrierung in Österreich Schritt für Schritt
Der ausländische Unternehmer reicht das Formular Verf19 und weitere Unterlagen beim Finanzamt Graz-Stadt ein. FinanzOnline dient der Kommunikation und Zahlungsabwicklung; es ersetzt nicht die Anmeldung.
Von der Analyse bis zur Abrechnungskonfiguration
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Transaktionsanalyse – Ermittlung des Besteuerungsortes und der Rolle des Unternehmens.
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OSS-, SME- und Reverse-Charge-Prüfungen – Beurteilung, ob eine lokale Registrierung erforderlich ist.
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Erstellung von Verf19-Dokumenten sowie firmen- und modellspezifischen Dokumenten.
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Einreichung bei Graz-Stadt – der zuständigen Stelle für ausländische Unternehmer.
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Beantragung einer Steuernummer für österreichische Niederlassungen.
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UID-Antrag oder Bestätigung, warum die Nummer benötigt wird.
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Zugang zu FinanzOnline – auch per Videoidentifizierung möglich.
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Konfiguration von Deklarationen, die den tatsächlichen Transaktionen entsprechen.
Was sollte man für Verf19 vorbereiten?
Der Umfang wird an die Rechtsform, die Vertretungsmethode und das Geschäftsmodell angepasst.
Grundlegende Dokumente
- Verf19 und Verf26 – Unterschriftenprobe
- Bestätigung des Steuerzahlerstatus oder einer gültigen ausländischen Umsatzsteuer-Identifikationsnummer
- aktuelles Registrierungsdokument und Firmendokumente
- Ausweisdokument des Vertreters
- Dokumente bezüglich der Vertretungsregeln
Modellspezifische Dokumente
- Lagervertrag und Beschreibung des Warenflusses
- Importdokumente und Marktplatzverträge
- Begründung für die Notwendigkeit von UID
- Vollmacht und Informationen über geplante EU-Transaktionen
Wann wird es benötigt?
Die Anforderung hängt in erster Linie vom Sitz des Unternehmens und der Art der Abwicklung der Transaktion ab.
Unternehmen mit Sitz in der EU
Ein Vertreter ist grundsätzlich nicht allein zum Zweck der Registrierung erforderlich.
Nicht-EU-Unternehmen
Ohne einen eingetragenen Firmensitz oder eine feste Niederlassung in der EU kann für bestimmte Transaktionen ein Vertreter erforderlich sein.
Umgekehrte Ladung
Wird die Steuer vom Empfänger entrichtet, kann eine Ausnahme von der Pflicht eines Vertreters und der Registrierung selbst gelten.
Welche Pflichten ergeben sich nach der Registrierung für die österreichische Umsatzsteuer
Der Umfang der Meldepflichten hängt von der jeweiligen Transaktion und den Feststellungen der Behörde ab. Er kann regelmäßige UVA-Meldungen, jährliche U1-Meldungen und gegebenenfalls ZM- oder INTRASTAT-Meldungen umfassen.
Legen Sie die Anzahl und die Preise im Buchhaltungssystem entsprechend Ihrem Vertriebsmodell fest.
Sammeln Sie Einkaufs-, Verkaufs- und Logistikdokumente für Österreich.
Richten Sie das Reporting in FinanzOnline ein und legen Sie unternehmensspezifische Fristen fest.
Umsatzsteuerregistrierung in Österreich – die vier wichtigsten Entscheidungen
Gehen Sie die Schritte in dieser Reihenfolge durch, bevor Sie mit dem Vorgang beginnen.
Verpflichtung festlegen
Prüfen Sie den Steuerort, das Lager, die Einfuhrbestimmungen, die Verkaufsart und den Empfängerstatus.
Ausnahmen prüfen
Prüfen Sie, ob das Reverse-Charge-Verfahren, das OSS-Verfahren oder die Regelungen für grenzüberschreitende KMU Anwendung finden.
Wählen Sie die Identifikation aus
Das Steuerkonto und die UID erfüllen unterschiedliche Funktionen – die UID wird nicht automatisch aus jeder Registrierung abgeleitet.
Abrechnung starten
Nach der Registrierung konfigurieren Sie FinanzOnline, Ihre Datensätze und die entsprechenden Meldungen.
Wir begleiten Sie durch den gesamten Prozess
Von der Analyse der Verpflichtung und des Verf19 bis hin zur Steuernummer, UID und der Konfiguration von FinanzOnline.
Umsatzsteuerregistrierung in Österreich 2026 – Häufig gestellte Fragen
Die Registrierung sollte insbesondere für eigene Lager, eigene Warenbewegungen, innergemeinschaftliche Erwerbe, Einfuhren an Unternehmen, lokale B2C-Verkäufe und Transaktionen, bei denen das Reverse-Charge-Verfahren nicht anwendbar ist, analysiert werden. OSS oder SME können die Analyseergebnisse verändern.
Nein. Durch die Steuerregistrierung wird ein Steuerkonto eingerichtet. Eine UID wird vergeben, wenn ein Unternehmen diese für EU-Transaktionen benötigt und dies begründet.
Die Steuernummer bzw. Abgabenkontonummer dient der Identifizierung des Unternehmens und der Abrechnung mit den Behörden. Die UID dient der Identifizierung der Umsatzsteuer, vorwiegend bei Transaktionen innerhalb der EU.
Die österreichische UID-Nummer hat das Format ATU plus acht Ziffern, z. B. ATU12345678.
Verf19 ist der Basisfragebogen, der für die steuerliche Registrierung eines ausländischen Unternehmers verwendet wird, der keinen eingetragenen Firmensitz oder eine Betriebsstätte in Österreich hat.
Verf26 ist ein Formular für die Unterschriftsprobe einer Person, die befugt ist, den Unternehmer zu vertreten.
Der Zugang zu FinanzOnline allein ersetzt nicht die Registrierung. Ausländische Unternehmer reichen das Formular Verf19 und weitere Dokumente bei der Stadt Graz ein, die FinanzOnline anschließend zur Kommunikation und Abwicklung nutzt. Die Zugangsdaten können auch per Videoidentifizierung abgerufen werden.
Ja, wenn die Bedingungen der grenzüberschreitenden Regelung erfüllt sind, einschließlich der Grenzen von 55.000 EUR in Österreich und 100.000 EUR in der gesamten EU, erfolgt eine vorherige Anmeldung und eine Bestätigung mit der Kennzeichnung -EX.
Nicht in jedem Modell. OSS mag für abgedeckte B2C-Verkäufe aus einem anderen EU-Land ausreichend sein, erfüllt aber in der Regel nicht die Verpflichtungen im Zusammenhang mit Lagerhaltung, Eigenwarenbewegung, Einfuhr oder lokalen Verkäufen in Österreich.
Interne Lagerhaltung und lokaler Warentransport erfordern in der Regel eine Registrierungsprüfung vor der ersten Warenbewegung. Das spezifische Logistikmodell und die Eigentumsverhältnisse der Waren sind dabei von Bedeutung.
Ein in der EU ansässiges Unternehmen ist grundsätzlich nicht verpflichtet, einen Vertreter ausschließlich zum Zweck der Registrierung zu bestellen. Diese Verpflichtung kann jedoch für Unternehmen mit Sitz außerhalb der EU gelten, die weder einen eingetragenen Sitz noch eine Betriebsstätte in der EU haben; hierfür gelten jedoch Ausnahmen.
Typischerweise umfassen diese Verf19, Verf26, die Bestätigung des Steuerzahlerstatus, Registrierungsdokumente und den Ausweis des Vertreters. Lager-, Import- und Marktplatzvereinbarungen, Vollmachten und die Begründung der UID hängen vom jeweiligen Modell ab.
Formulare, Erläuterungen und die Korrespondenz mit der zuständigen Behörde sind in deutscher Sprache zu verfassen. Die Behörde kann Übersetzungen oder zusätzliche Bestätigungen fremdsprachiger Dokumente anfordern.
Rechnungsstellung, Buchhaltung, FinanzOnline und die entsprechenden Meldeverfahren müssen konfiguriert werden. Je nach Transaktion können UVA, U1, ZM oder INTRASTAT zum Einsatz kommen.



